Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Kleine Osternacht

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Karfreitag: Niemand ist allein

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Passionskekse

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Bis zum 18 April keine Präsenzgottesdienste

Die drei Kirchenvorstände der evangelisch-reformierten Kirchengemeinden Barntrup, Alverdissen und Sonneborn haben beschlossen, der Empfehlung der Lippischen Landeskirche folgend, ab sofort und vorläufig bis zum 18. April auf Präsenzgottesdienste zu verzichten.

„Dieser Beschluss ist uns nicht leicht gefallen“, so die Pfarrer Michael und Viktoria Keil: „Wir sehen uns in einem Dilemma, weil wir die doppelte Not sehen: Auf der einen Seite sehnen sich die Menschen nach Trost, Gemeinschaft, Spiritualität. Wir alle vereinsamen zu Hause und ohne Kontakte. Traurigkeit greift um sich. Wir würden gerne mit Gottesdiensten den Menschen nahe sein und ihnen Trost spenden, Orientierung aus dem Wort Gottes zusprechen und einfach da sein. 

Andererseits sehen wir die steigenden Infektionszahlen und die Bedrohung des Lebens vieler Menschen. Wir hören immer wieder, dass wir Kontakte vermeiden sollen. Auch wird uns die Frage gestellt, warum Kirchen denn geöffnet sein dürfen, Hotels und Restaurants aber nicht. Wir sehen die Not der Einzelhändler, Soloselbständigen, Künstler*innen und so vieler mehr, die in diesen Zeiten um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten müssen.“

Und: „Wir verstehen den Verzicht auf Präsenzgottesdienste als ein Zeichen für das Leben gegen den Tod, so wie es uns die Osterbotschaft nahe bringt.“ Trotzdem wollen wir für die Menschen da sein. Das Pastorenehepaar Keil ist telefonisch erreichbar (05263-4717).

Am Palmsonntag-Wochenende fand die KIBIWO to Go statt. 64 Kinder holten eine Überraschungstüte ab und jeden Tag gab es auf unserer Homepage www.barntrupkg.de einen kleinen Film mit Musik von Horizonte und einer Impulsandacht. Zu Karfreitag und Ostern werden dort ebenfalls Videoandachten erscheinen. Außerdem bereitet der Kindergottesdienst einen Film vor.

An alle Gemeindeglieder soll ein kleiner Gruß verteilt werden.



Gemeindebrief

Der aktuelle Gemeindebrief zum Download als PDF-Datei (klicken Sie dazu bitte auf das Bild):

NEU: Den aktuellen Gemeindebrief online zum Blättern anzeigen (bitte HIER klicken)

 

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Abendglocken rufen zum Gebet

Wie in vielen Gemeinden rufen unsere Glocken jeden Abend um 19.30 Uhr zum gemeinsamen Gebet für die Betroffenen der Corona-Krise. Viele Menschen machen mit und stellen dazu sichtbar eine brennende Kerze ins Fenster. So sind wir verbunden, ohne uns zu treffen, und üben Gemeinschaft im Gebet in unserer Nachbarschaft.

Leider sind unsere Glocken nicht in ganz Barntrup zu hören. Vor allem den Bereich Bellenbruch und auf dem Berg rund um die Triftstraße kann man sie nicht hören. Auch in den Außenbezirken von Alverdissen und Sonneborn ist das schwierig oder unmöglich.

Für alle, die die Glocken trotz Abstand hören möchten, stellen wir eine fünfminütige Aufnahme des Glockenläutens bereit. Klicken Sie auf das nachstehende Play-Symbol:

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Guter und barmherziger Gott!
In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich.
Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen. Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen.  (PDF-Download HIER)

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Wir sind bei dir geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen. Wir bitten dich:

  • für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind; für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind; für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern; für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.
    Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht, den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:

  • für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen; für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft; für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen; für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen. Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Wir bitten dich:

  • für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen, für alle, die um ihre Zukunft fürchten, für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind, für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben.
    Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung.

Wir bitten dich:

  • für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist, für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können, für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind.
    Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:

  • Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen. Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden.
    Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott, der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt.

Dir vertrauen wir uns an.
Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden:
Vater unser im Himmel…

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Glockenklang und Läuteordnung

Der Glockensachverständige für unsere Gemeinde, Claus Peter, hat dazu geraten, unsere alte wertvolle Glocke nicht so stark zu nutzen wie bisher. Sie ist ja schon eine alte Dame von über 400 Jahren. Darum hat sich der Kirchenvorstand zu einer etwas eingeschränkten Läutezeit entschlossen. Zum Gottesdienst läuteten die Glocken bisher 15 Minuten, dagegen jetzt 8 Minuten. Jeden Samstag um 18 Uhr wird der Sonntag eingeläutet.

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Zwei Stunden vor dem Gottesdienst um 8.30 Uhr läutet die alte Glocke zur Andacht, eine Stunde vor dem Gottesdienst um 9.30 Uhr läutet die neue Glocke als Zeichen zum Aufbruch von Zuhause. Acht Minuten vor Anfang des Gottesdienstes läuten beide Glocken. Am Sonntag Abend wird der Sonntag ausgeläutet.

Wenn am 2. Feiertag (Weihnachten/ Ostern/Pfingsten) gemeinsame Gottesdienste mit anderen Kirchengemeinden gefeiert werden und die Gemeinde im Nachbarort den Gottesdienst feiert, wird dort geläutet. Folgende Besonderheiten seien hier aufgezählt: Die älteste Glocke in Barntrup aus dem 12. Jahrhundert wird drei Mal zur Taufe angeschlagen Am Bußtag gibt es kein Einläuten und kein Vorbereitungsläuten

Weihnachten: 25.12. wie am Sonntag Am 1.1. um 0 Uhr gibt es acht Minuten Silvesterläuten. Am Karfreitag schweigen die Glocken. Beim Frühgottesdienst am Ostersonntag werden die Glocken erst dann geläutet, wenn das Osterevangelium gesprochen wurde.

Zu Kindergartengottesdiensten in der Kirche wird fünf Minuten zu Beginn des Gottesdienstes geläutet. Zu Schulgottesdiensten ebenso. Beerdigung: Am Ende des Trauergottesdienstes mit Erdbeisetzung werden die Glocken für den Weg zum Grab geläutet (13.23 bis 13.33 Uhr). Bei einem Trauergottesdienst mit anschließender Einäscherung werden die Glocken geläutet wie bei der Erdbeisetzung. Die spätere Urnenbeisetzung beginnt noch einmal mit fünf Minuten Glockengeläut. Trauung: Vor dem Gottesdienst wird bis zum Beginn des Gottesdienstes acht Minuten geläutet.

Viktoria Keil

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