Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

„Erna“ kann auch anders

Die Kabarettistin Ulrike Böhmer alias Erna Schabiewsky

„Hier stehe ich, ich kann auch anders!“: Mit diesem Programm war die Kabarettistin Ulrike Böhmer jetzt zu Gast in Barntrup. In der mit 250 Zuhörern fast „ausverkauften“ Barntruper Kirche brillierte die aus dem sauerländischen Iserlohn stammende Böhmer fast zwei Stunden lang als ihre Kunstfigur Erna Schabiewsky mit Seitenhieben auf Rituale in der verfassten Kirche genauso wie auf Alltägliches bei „Kirchens“. Besonders angetan hat es ihr in dieser Kabarett-Saison natürlich das „Luther-Jahr“. Mit genialer Mimik und dazu passender Wortakrobatik nahm sie bespielswiese das LutherMerchandising aufs Korn genommen.

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Ob Luther als Playmobil-Figur („Der Pirat diesmal mit Bibel“), saure Bonbons, trockene Kekse, Lutherol oder das Luther-Quietsche-Entchen: Nichts blieb „Erna“ und ihrem trockenen sauerländischen Humor heilig und in der Folge kein Auge trocken.

Sie schilderte mögliche Folgen des Genusses – wenn etwa der Lutherkaffee, getrunken von Katholiken, ganz tief innen drin mit dem im Bauch „eingelagerten“ Weihrauch kämpft – und: „Wennse Pech hast, bisse nachher auf einmal evangelisch…“. Etwas Trost bekam der Barntruper Pfarrer Michael Keil ab: Nach dem Besuch des (katholischen) Bischofs zum Jubiläum „700 Jahre Kirche in Barntrup“ wünschte sie ihm, dass er nicht zu viel Weihrauch abbekommen hat – „wer weiß, was dann noch passieren kann…“.

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Ortrud Krause im Gottesdienst verabschiedet

Das ist ein seltenes Jubiläum: 60 Jahre hat Ortrud Krause in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Barntrup im Kindergottesdienst mitgearbeitet. Nun hat sich die 76-jährige im Gottesdienst verabschiedet – begleitet von vielen guten Wünschen und Geschenken. – Nebenstehend der Bericht in »Unsere Kirche«

35 Jahre Musikgruppe »Horizonte«

Seit 35 Jahren gibt es die Musikgruppe Horizonte. Dieses Jubiläum wurde am 9. Juli in einem Gottesdienst mit der ganzen Gemeinde gefeiert. Horizonte, das ist eine Gruppe von jungen und junggebliebenen Leuten,

  • die Freude an ihrem Instrument haben,
  • zwischen denen Freundschaften entstanden sind und
  • die stolz darauf sind, gemeinsam auch schwierige Stücke zu meistern.
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Inzwischen ist Horizonte aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken und mit modernen Liedern und verständlichen Texten eine feste Institution geworden.

Horizonte gestaltet etwa alle vier Wochen musikalisch einen Gottesdienst, darunter die Begrüßungs- und Vorstellungsgottesdienste für die Katechumenen und Konfirmanden. Daneben werden im Jahr mindestens zwei Gymnasiums-Gottesdienste und das Krippenspiel an Heiligabend begleitet.

Viele kennen Horizonte auch vom jährlichen Adventsliedersingen für Groß und Klein oder der Kinderbibelwoche, die immer am ersten Wochenende der Osterferien stattfindet. Bei diesen beiden Events kommt der musikalische Nachwuchs ganz groß raus.

Wer bei Horizonte mitspielen will, ist zu den Proben im Gemeindehaus mittwochs ab 18.15 Uhr herzlich willkommen.

Werner Rabenstein/Heike Löper

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Begeisterte durch seine unkomplizierte, mitreißende Art: Der Musikproduzent und Gospellehrer Hanjo Gäbler aus Hamburg (am Klavier) in der Barntruper Kirche. Foto: UK

Eindrucksvoller Gospelgottesdienst mit
Hanjo Gäbler in der Reihe „Profile“

Hanjo Gäbler in Bestform! – Der Gospellehrer, Komponist und Musikproduzent aus Hamburg begeisterte die Mitglieder des Barntruper Gospelchors „B-Joy!'“ und viele weitere Gospelfreunde beim Workshop in der Barntruper Kirche. Sogar aus Schleswig-Holstein und aus Baunatal bei Kassel waren Teilnehmer dabei – und sie bereuten keine Minute: Gäbler studierte humorvoll, kompetent und ausgesprochen herzlich insgesamt vier von ihm komponierte und arrangierte Songs ein. Das den Workshop begleitende »Geheimzeichen« immer für besonders kernigen Klang: der mit der Hand angedeutete lächelnde „Smiley“.

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Besonders eindrucksvoll für die Workshopteilnehmer war der Abschluss der Probenphase, als Gäbler eine Auswahl von Chorälen arrangiert in modernen Jazz- und Bluesthemen sang und spielte – ein geradezu intimer musikalischer Moment, der allen Teilnehmern unvergessen bleiben wird.

Die vier Songs wurden dann Teil des Gottesdienstes am Sonntag. Dieser war Teil der »Profile«-Reihe der Lippischen Landeskirche: In der Reihe „Profile“ kommen aus Anlass des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ in insgesamt zwölf Gottesdiensten über das Jahr verteilt in Lippe profilierte Kirchenmusik und profilierte Gastprediger zu Wort. Sie beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit dem lippischen Reformationsthema „gemeinsam frei“.

„Nachdem der Profile-Gottesdienst im April in Lemgo St. Marien uns beeindruckend in die Zeit Luthers zurückversetzt hat, wollen wir hier in Barntrup eine Form des Gottesdienstes für Gegenwart und Zukunft erleben“, beschrieb der Barntruper Pfarrer Michael Keil das Anliegen des modern gestalteten Gottesdienstes. Als Predigerin zu Gast die in Schottland geborene, in den USA aufgewachsene und jetzt in der Schweiz lebende Pfarrerin Catherine McMillan zu Gast, die auch Botschafterin für das Reformationsjubiläum der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich ist. Sie stellte in ihrer Predigt den in Zürich wirkenden Reformator Huldrych Zwingli vor. Aus der Zürcher und der Genfer Reformation ging die reformierte Kirche hervor.

Unter den Gottesdienstbesuchern war auch Landessuperintendent Dietmar Arends, der in einem Grußwort den Barntruper Veranstaltungsreigen würdigte; die Gemeinde feiert zusätzlich zum Reformationsgedenken das Jubiläum „700 Jahre Kirche in Barntrup“. Der Gottesdienst in der Barntruper Kirche klang nach langem Applaus mit einem Kirchkaffee im Gemeindehaus aus.

(Text mit freundlicher Genehmigung von UNSEREKIRCHE)

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Nicht enden wollender Applaus: Dieter und Paul Falk, Benny Koch und Christoph Terbuyken (v. links) verabschieden sich nach einem grandiosen Konzertabend.

Grooving Luther, Bach & Co.

Einen begeisternden Konzertabend erlebten die Zuhörer in der ausverkauften Barntruper Kirche mit »Falk & Sons«. Dieter Falk, als Musiker, Komponist, Pianist und Produzent einer der Großen der Musikszene, begeisterte schon mit den ersten Takten am Klavier: Alte Kirchenchoräle mit Paul-Gerhardt-Texten (Befiel du deine Wege) oder auch „In Dir ist Freude“ oder „Gloria“ von Johann Sebastian Bach erklangen neu arrangiert in jazzig-poppigem Gewand. Der „Klavierspieler des Jahres“ (2012) tourt derzeit mit dem von ihm komponierten Pop-Oratorium „Luther“ durch Deutschland.

Zwischendurch tritt er als „Falk & Sons“ mit seinen beiden Söhnen auf. In Barntrup war allerdings nur Paul (Keyboard, Gitarre und Klavier) mit dabei – der ältere Bruder Max , der sonst das Schlagzeug bedient, hatte kurzfristig ein Stipendium in den USA angetreten. Mit Benny Koch war allerdings ein überragender Ersatz am Drumset gefunden worden; komplettiert wurde die Besetzung durch Bassist Christoph Terbuyken.

Neben Stücken aus dem Luther-Oratorium präsentierte Paul Falk Kostproben aus seinem im Sommer erscheinenden Solo-Album „1000 Lieder“. 

Text: UK/rot

Impressionen: Falk & Sons in Barntrup

Radioandachten mit Pfarrerin Viktoria Keil

Vom 30. Januar bis 4. Februar hat Pfarrerin Viktoria Keil im WDR-Radio die Morgenandachten gesprochen. Hier können die Andachten nachgehört werden:

Andacht vom 30. Januar 2017:

Andacht vom 31. Januar 2017:

Andacht vom 1. Februar 2017:

Andacht vom 2. Februar 2017:

Andacht vom 3. Februar 2017:

Andacht vom 4. Februar 2017:

Landessuperintendent Dietmar Arends mit den Ortspfarrern Viktoria Keil, Petra Siekmann-Heide sowie Michael Keil vor der Barntruper Kirche (von links). Foto: Wulf Daneyko

Punkt 13.17 Uhr: Festgottesdienst zur Eröffnung des Jubiläumsjahres

Außergewöhnliche Ereignisse erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Es war der besondere Anlass, der die Verantwortlichen dazu bewegte, die Auftaktveranstaltung zum 700-jährigen Bestehen der evangelisch-reformierten Kirche Barntrup zu einer unüblichen Uhrzeit anzufangen. In Anlehnung an das Gründungsjahr 1317 begann der gestrige Festgottesdienst zu Eröffnung des Jubiläumsjahres genau um 13.17 Uhr. Angesichts der zurückliegenden Silvesternacht kam die Verspätung vielen Besuchern sicherlich sehr entgegen. Mit rund 200 Gläubigen war die Kirche voll besetzt, als Pfarrerin Petra Siekmann-Heide vergeblich versuchte, die Kanzel zu beleuchten. „Nach 700 Jahren kann eine Lampe schon mal kaputt gehen“, scherzte sie spontan. Doch dann wurde es doch noch Licht auf der mit Schnitzereien verzierten hölzernen Kanzel von 1620.

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So konnte auch Landessuperintendent Dietmar Arends in seiner Predigt erhellende Worte finden. Er verkündete die neue Jahreslosung, die aus Hesekiel 36, Vers 26 stammt: „Gott spricht, ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“.

„Das Herz ist ein Bild für etwas, das uns zutiefst betrifft. Es ist das Zentrum unseres Menschseins. So wie dem Volk Israel sein Versagen und seine Irrwege von Gott vergeben wurden, könne ein jeder alte Dinge zurücklassen und neu beginnen“, erklärte Arends. „Gerade in diesen Tagen erleben wir, wie wichtig es ist, dass das Zusammenleben in unserer Gesellschaft gelingt. Viele Menschen richten sich an Hass, Gewalt und Spaltung aus. Doch wir müssen nach den Schwächsten unter uns schauen. Das gilt auch für den Umgang mit Fremden, die Schutz bei uns suchen. Nicht in populistische Reden, sondern im Recht auf Zuflucht für Verfolgte liegt die Verheißung des Gelingens des Lebens. Nun läge es an uns, Gottes Gebote vor Ort zu gestalten, unterstrich er.

„Ein neues Jahr ist wie ein neues Land, in das man einzieht. Wir stehen am Anfang eines ganz besonderes Jahres“, sagte die Pfarrerin Siekmann-Heide. Begleitet wurde der Festgottesdienst von Horst Rechenberger an der historischen Klassmeier-Orgel von 1887. Außerdem waren der Kirchenchor Sonneborn und der Singkreis Barntrup unter der Leitung von Rolf Hammann zu hören. Neben Siekmann-Heide wurden die Liturgie und Gebete von Pfarrerehepaar Viktoria und Michael Keil durchgeführt.

Als Pfarrer von Bega, der ehemaligen Mutterkirche, überbrachte Michael Stadermann einige Grußworte. „Wir feiern in diesem Jahr 500 Jahre Thesenanschlag Luthers und 700 Jahre Kirchengemeinde Barntrup. Damit werden wir verwiesen auf unsere gemeinsamen Wurzeln“, so der Präses der Landessynode. Auf Geheiß von Simon I., Edelherrn zur Lippe, wurde Berntorpe, wie Barntrup damals hieß, im Jahre 1317 selbstständig und als „Unsere liebe Frau“ gegründet. Vorher gehörte man zur Kirchengemeinde in Bega. Erbaut wurde die Kirche im 14. Jahrhundert auf dem höchsten Punkt des Hügelrückens des Thornesberges. Sowohl der Turm, als auch der quadratisch gewölbte Chor stammen aus dieser Zeit. Im Turm hängt noch eine große Bronzeglocke von 1654.

Etwas über 200 Jahre war es eine römisch-katholische Kirchengemeinde. Erst ab 1527 waren die ersten evangelischen Pfarrer hier tätig. Im November 1636 fiel die Kirche einem Brand zum Opfer, ist aber zwei Jahre später wieder aufgebaut worden. Dabei wurde das Kirchenschiff mit einer Holztonnendecke versehen. Außerdem befinden sich an der West-, Süd- und Nordseite drei historische Holzemporen aus jener Zeit.

Im ganzen Jahr 2017 wird das Jubiläum mit unterschiedlichen Gottesdiensten, Konzerten und Veranstaltungen gefeiert.

Als besonderer Schwerpunkt findet am 20. September um 19 Uhr der Festakt zum 700-jährigen Bestehen statt. Den Festvortrag wird Frank Huismann, M.A., Vorsitzender des NHV e.V. Detmold, halten. Im Rahmen des Stadtfestes Barntrup wird am Samstag, 23. September, von 11 bis 17 Uhr und Sonntag, 24. September, von 12 bis 16 Uhr in der Kirche Barntrup die Gründungsurkunde ausgestellt. Daneben gibt es Kirchen- und Turmführungen und weitere Aktionen.

Zum großen Festgottesdienst am Sonntag, den 24. September, werden der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker und der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Dietmar Arends, erwartet. Es treten der Ökumenische Projektchor sowie Posaunenchöre der Region unter der Leitung von Landesposaunenwart Christian Kornmaul auf.

Zuvor gibt es im Februar ein Unterhaltungsprogramm unter dem Titel „Ich such das Weite“ und im März ein Gottesdienst zum Weltgebetstag. Im April wird eine Kinderbibelwoche und ein Familientag durchgeführt. Außerdem präsentieren „Dieter Falk & Sons“ ein Party-Konzert mit alten und neuen Klängen. Ein Gospelworkshop und ein Gospelgottesdienst prägen den Mai. Zum zentralen lippischen Kindergottesdienst wird im Juni eingeladen und im Juli wird 35 Jahre Musikgruppe „Horizonte“ gefeiert.

Im Oktober folgt eine Gospelnacht und im November Kirchenkabarett. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres geht am Freitag, 15. Dezember um 19 Uhr ein Konzert mit Orgelmusik und dem Kammerorchester der Bibelgemeinde Barntrup e.V. über die Bühne.  Wulf Daneyko

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Gospelnights 2016: Zwei Mal »volles Haus«

»We are here« – wir sind hier! – waren die Barntruper Gospel-Nächte 2016 überschrieben. Die Resonanz war großartig: Beide Male war die Kirche restlos »ausverkauft«. Und die B-Joy!'s  waren in mitreißender Form: Rockig, balladig, charming… lesen Sie mehr dazu auf www.b-joy.net oder auf Facebook:

https://www.facebook.com/BJoy.net/

 

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Für das Kirchenkabarett mit Ulrike Böhmer am 10. November in der Barntruper Kirche: HIER klicken!

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