Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Annemarie Rechenberger verstorben

Am 13. Dezember ist Annemarie Rechenberger verstorben. Sie war seit 1992 Mitglied des Kirchenvorstands der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Barntrup.

Brunhilde Bock im Ruhestand: Eine Ära geht zuende

Abschied: Brunhilde Bock war 26 Jahre lang Küsterin der Gemeinde.

Am 31. März ging in unserer Kirchengemeinde eine Ära zu Ende – die Ära Brunhilde Bock als Küsterin unserer Gemeinde. 26 Jahre und zwei Monate hat Brunhilde Bock sich gekümmert, gemacht und getan. Viele Kirchenvorstände, Pfarrer und Pfarrerinnen, haupt- und ehrenamtlich Tätigen hat sie dabei kennengelernt und mit ihnen zusammengearbeitet. Kirche und Gemeindehaus war ihr Element. So manchen Gottesdienst und manche Gemeindeveranstaltung hat sie vorbereitet und begleitet.

Weiterlesen…

Sie war mit Leib und Seele Küsterin. Sie war mit ganzem Herzen dabei. Halbe Sachen waren nie ihr Ding. Auf sie war Verlass, denn Zuverlässigkeit ist eine ihrer Stärken. 26 Jahre und zwei Monate im Dienst unserer Gemeinde – dafür danken wir ihr von ganzem Herzen.

26 Jahre und zwei Monate im Dienst der Gemeinde - auch ehrenamtlich. Brunhilde Bock brachte sich ein. Sie hat im HdB Jugendarbeit gemacht und im Kirchenchor und bei B-Joy! gesungen. Sie hat die Teestube geleitet und wird das auch weiterhin tun. Auch darüber sind wir sehr froh und ihr einfach nur dankbar.

26 Jahre und zwei Monate – viele gemeindliche Entwicklungen hat sie mitgemacht und sicherlich war das letzte Jahr noch mal ein sehr bewegtes. Seit dem 1. April ist Brunhilde Bock nun im Ruhestand. Wir wünschen ihr und ihrem Ehemann, der ihr in all den Jahren unterstützend zur Seite stand, einen wunderbaren – ruhig auch mal unruhigen Ruhestand.

Wir wünschen den beiden eine gute dienstfreie Zeit. Wir wünschen ihnen Zeit für all das, was in den vergangenen Jahren sicher oft an zweiter Stelle kam: für die Familie, die Enkelkinder,… für´s Campen, … für spontane Fahrradtouren, einfach weil´s Wetter heute schön ist … Und über alledem wünschen wir den beiden und allen, die ihnen am Herzen liegen, Gottes Segen für die Zukunft.

Brunhilde Bock´s offizielle Verabschiedung als Küsterin findet am 8. Mai im Gottesdienst mit anschließendem Empfang statt. Der Gottesdienst beginnt wie gewohnt um 10.30 Uhr in der Kirche. Wir laden sie alle ganz herzlich ein, mit dabei zu sein.

Petra Siekmann-Heide für den Kirchenvorstand

Ausblenden…
Hinten von links: Peter Hilbich, Karla Gröning, Pfarrerin Petra Siekmann-Heide, Pfarrer Michael Keil, Uwe Huxoll, Mitte: Evelyn Wrede, Kerstin Willemsen, Sabine Lessmann, Silke Teubner, Ursula Rauer, Carsten Plän, Detlef Schmidt, vorn: Annemarie Rechenberger, Christina Jaschko, Danika Ortmeier, Ilona Kill, Pfarrerin Viktoria Keil.

Neuer Kirchenvorstand im Amt

Im Gottesdienst am Sonntag Quasimodogeniti ist der neue Kirchenvorstand der Gemeinde verpflichtet und eingeführt worden. Ihm gehören an: Peter Hilbich, Karla Gröning, Pfarrerin Petra Siekmann-Heide, Pfarrer Michael Keil, Uwe Huxoll, Evelyn Wrede, Kerstin Willemsen, Sabine Lessmann, Silke Teubner, Ursula Rauer, Carsten Plän, Detlef Schmidt, Annemarie Rechenberger, Christina Jaschko, Danika Ortmeier, Ilona Kill, Pfarrerin Viktoria Keil. Neben Horst Rechenberger an der Orgel gestaltete den Gottesdienst musikalisch der Singkreis der Gemeinde mit flotten Frühlingsliedern. Foto: Uwe Rottkamp

»Endstation Sehnsucht«: Sabine Herbrechtsmeier wurde vor 50 Jahren ordiniert

Vor 50 Jahren ordiniert: Sabine Herbrechtsmeier mit Landessuperintendent Dietmar Arends, den Pfarrerinnen Viktoria Keil und Petra Siekmann-Heide (vorne) sowie aktiven und ehemaligen Kirchenältesten, Wegbegleitern und Superintendent Holger Postma (hinten). Foto: Uwe Rottkamp

„Barntrup – das war für mich Endstation Sehnsucht“, erinnert sich Pfarrerin i.R. Sabine Herbrechtsmeier. Man merkt der lebhaften 81-jährigen Frau im Gespräch heute noch an, wie viel ihr diese Pfarrstelle, die sie von 1979 an 17 Jahre lang innehatte, bedeutet hat. Frauen im Pfarramt – das ist heute in der Evangelischen Kirche in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Dass dies so ist, liegt erst wenige Jahrzehnte zurück. In Lippe war Sabine Herbrechtsmeier 1979 in Barntrup die erste Gemeindepfarrerin. Möglich wurde dies durch die vollständige gesetzliche Gleichstellung von Pfarrerinnen und Pfarrern ein Jahr zuvor. Frauen konnten in Lippe nun auch auf Gemeindepfarrstellen gewählt werden und sie mussten sich nicht mehr zwischen Ehe und Beruf entscheiden. Und so trat Sabine Herbrechtsmeier, die im Januar 1966 in Herford ordiniert worden war und 1969 den lippischen Landwirt Walter Herbrechtsmeier geheiratet hatte, im Alter von 45 Jahren ihre erste Pfarrstelle in Barntrup an.

Weiterlesen…

Hausbesuche bei den Menschen ihrer Gemeinde und das Predigen waren ihr besonders wichtig: „Auf der Kanzel habe ich mich sehr wohl gefühlt.“ Weitere Aufgaben kamen hinzu, so war die Pfarrerin unter anderem mehrere Jahre im Vorstand des Westfälischen Kinderdorfs Barntrup aktiv, auch als Vorsitzende und heute noch im Kuratorium, sowie viele Jahre Mitglied der Lippischen Landessynode.

Bis hierhin lag ein langer Weg hinter ihr. 1934 in Eisleben geboren, hatte Sabine Herbrechtsmeier – damals hieß sie noch von Reinbrecht – im Oktober 1957 ihr Theologiestudium aufgenommen. Zuvor hatte sie bereits ein Übersetzerdiplom in Heidelberg in den Sprachen Italienisch und Französisch erworben. Dass sie dann doch noch Theologie studierte – daran war ihre zweite Leidenschaft, die Musik, nicht unbeteiligt. „Ich spielte in meiner Jugend mit meiner Geige in der Frauenhilfe und habe bei den Andachten immer sehr aufmerksam zugehört“.

Durch den Beruf ihres Vaters, er war Geologe im Bergbau, war die Familie viel herumgekommen. Auch dies hat die junge Frau damals geprägt, ebenso wie die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs: „Insbesondere mein Vater hat mir mit seinen Erzählungen Toleranz als ein hohes Gut vermittelt“. Darum liegt ihr heute ein Thema sehr am Herzen: „Ich wünsche mir, dass die Integration der Flüchtlinge, insbesondere auch hier bei uns in Barntrup, gut gelingt.“

Das Jubiläum wurde mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang begangen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor und dem Singkreis der Gemeinde, die Predigt hielt Landessuperintendent Dietmar Arends. Neben den offiziellen Glückwünschen erinnerten Wegbegleiter an die vielen Ereignisse, Erlebnisse und Spuren, die Sabine Herbrechtsmeier in ihrem Umfeld hinterlassen hat. Gemeindepfarrerin Viktoria Keil, selbst Herbrechtsmeiers letzte Vikarin vor dem Ruhestand, unterstrich, in vielen Bereichen bis hin zur festen und überzeugenden Glaubenstreue von ihr geprägt worden zu sein.

Die Jubilarin selbst antwortete nur kurz: „Ich habe heute nur Dank zu sagen – Ihnen allen und unserem Herrgott.“ Und als beim Empfang erneut eine Laudatio angesetzt wurde, unterbrach sie freundlich-bestimmt, indem sie einfach den Kanon „vom Aufgang der Sonne“ anstimmte. Typisch Herbrechtsmeier. UK/rot

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von UNSERE KIRCHE

Ausblenden…

Spiele, singen, beten, »action«…

Spielen, singen, basteln und viel »action« verspricht die Kinder-Bibel-Woche vom 18. bis 21. März im Gemeindehaus Obere Straße 49. Die Evangelische Jugend Barntrup lädt dazu alle Kinder und Jugendlichen ein.

Auf die Beine gestellt werden soll das Musical »Luca haut ab«.

Treff-Termine sind: Freitag 15.30-18 Uhr, Samstag, Sonntag und Montag jeweils 10 bis 12.30 Uhr. Bitte wetterangepasste Kleidung tragen, damit auch draußen gespielt werden kann. Zum Familientag am Sonntag sind auch Eltern, Großeltern, Freunde eingeladen.

Weitere Infos bei Pfarrerin Viktoria Keil

Einladung zur Gemeindeversammlung

Das Haus der Begegnung am Amselweg.

Der Kirchenvorstand hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Gemeindehaus »Haus der Begegnung« spätestens zum Ende des kommenden Jahres (31.12.2016) zu schließen und nach Möglichkeit zu verkaufen. Der Kirchenvorstand möchte den Gemeindemitgliedern und allen Interessierten ins Gespräch kommen und die Gründe für diese Entscheidung erläutern. Er lädt deshalb ein zu einer Gemeindeversammlung am 3. September um 18 Uhr im Haus der Begegnung, Amselweg 4.

Weiterlesen…

Die Geschichte des Gemeindehauses beginnt in den 60er Jahren. In der evangelischen Kirchenzeitung »Unsere Kirche« schreibt dazu in ihrer aktuellen Ausgabe:

In den 60er Jahren sollte am Bellenbrucher Amselweg ein großes kirchliches Zentrum entstehen. Zuerst wurde das Pfarrhaus gebaut, dann folgte das „Haus der Begegnung“. Das dritte Projekt, eine neue Kirche, wurde nicht mehr verwirklicht.

Das großzügig angelegte Gemeindehaus erfreute sich zunächst großer Beliebtheit und erfüllte seinen Zweck. „Doch mit der Zeit wurden die Besucher immer weniger“, schildert Pfarrer Michael Keil weiter. Die Zahl der Gruppen die den Ort nutzten, nahm ab. Als der im unteren Geschoss des Hauses untergebrachte einzügig geführte Kindergarten geschlossen wurde, zog die Barntruper Ausgabestelle der Tafel dort ein.

Aktuell wird das Haus neben der Tafel nur noch von der Laientheatergruppe, einer Krabbelgruppe, einer Konfi- und einer Seniorengruppe genutzt. „Und dafür“, so Keil, „ist der finanzielle Aufwand bei weitem zu hoch.“ Zumal die ausgedehnten Grünanlagen um das Haus zu pflegen sind und auch einige Investitionen etwa beim Mobiliar getätigt werden müssten.

Die meisten Gruppenangebote können nach Keils Worten beispielsweise im Gemeindehaus in der Oberen Straße untergebracht werden. Dieses Haus in der Nähe der Kirche wurde in den Sommerferien saniert und beispielsweise mit behindertengerechten Sanitärräumen ausgestattet. Nur für die Tafel und die Theatergruppe müssten noch Lösungen gefunden werden – wobei Keil sich für Theateraufführungen beispielweise die Aula in der alten Hauptschule vorstellen könne.

Insgesamt, so Keil, würde die Gemeinde mit der Konzentration auf das Gemeindehaus Obere Straße rund 30000 Euro pro Jahr sparen: „Das sind Summen, die in der heutigen Zeit nicht wegzudiskutieren sind.“

Ausblenden…

WDR-Radioandachten mit Pfarrerin Viktoria Keil

Pfarrerin Viktoria Keil hat in der Woche vom 10. bis 16. November die Andachten im WDR-Radio gesprochen. Die Andachten können hier nachgehört werden:

E-Mail an Viktoria Keil schreiben

Musik zum Mitmachen: »Raining Justice«

Das Projekt »Raining Justice« startet in Barntrup am 9. Februar

Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen der Lippischen Landeskirche und der evangelisch Presbyterianischen Kirche Ghanas werden verschiedene Gemeindegruppen und einzelne Gemeindemitglieder in der Zeit vom 9. bis 15. Februar an Musikworkshops unter dem Motto „Raining Justice – Gemeindegruppen musizieren für die Partnerschaft“ teilnehmen. Das Programm: Es wird einmal in der Woche geprobt (Gesang, Posaune, Trommeln, usw ) und eine zweite Probe (Generalprobe) am Samstag wird der Gruppe die Sicherheit für die Sonntagsgottesdienstbegleitung geben. Alle Musikgruppen und Gemeindemitglieder dürfen gerne daran teilnehmen.

Mehr…

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden für die Kosten werden aber gerne angenommen. Einnahmen, die über die Kostendeckung hinausgehen sind bestimmt für die Partnerschaft mit Ghana und RELBONET: So viele Themen verbinden uns: die bösen Folgen des Klimawandels, die Globalisierung. Alle können gerne Teil dieser Gemeinsamkeit werden. Erlöse der Aktionen werden dem Partnerschaftsausschuss Nord Ghana und der Organisation RELBONET (www.relbonet.org) für ihre Aktivitäten zukommen.

Leitung der Workshops: Chorleiter Justice Djamson. Er kommt aus Madina, eine Gemeinde der Evangelisch Presbyterianischen Kirche Ghanas in Accra, und freut sich bereits, bei uns zu Gast zu sein. Gerne möchte er die teilnehmenden Gemeinden mit den ghanaischen Rhythmen begeistern.

Veranstalter: Evangelisch-reformierte Kirchengemeinden Alverdissen, Barntrup, Bega, Bösingfeld und Sonneborn in Zusammenarbeit mit der Norddeutschen Mission, und der Lippischen Landeskirche.

Kontakt: per E-Mail HIER, Telefon (05263) 4666. Bei Fragen wenden sie sich bitte an Karla Gröning: karla.groening@barntrupkg.de oder Pfarrer Michael Keil, Telefon (05263) 4717, p.m.keil@barntrupkg.de

Das Programm:

Montag 9. Februar Kulturschuppen, Am Bahnhof, Barntrup
Infonachmittag 15 - 17 Uhr mit Kaffee/Tee und Kuchen
Gäste: - Dr. Emmanuel Noglo, Norddeutsche Mission - Pfr. Andres Wagner, Lippischer Partnerschaftsausschuss Nordghana - Justice Djamson, Leiter der Musikprojekte, Musiklehrer aus Ghana Sie berichten über Projekte, die in Nordghana unterstützt werden, über das Klimaprojekt der Norddeutschen Mission sowie die Planungen für die ganze Musikwoche. Es soll genug Raum und Zeit für ein offenes Gespräch mit den Gästen sein.

Dienstag 10. Februar Kirche in Barntrup, Mittelstraße
15 - 17 Uhr Konfis machen Musik / im Gespräch mit Justice Djamson
19 - 21 Uhr Singen mit Justice Djamson anschließend gemeinsames Essen und Zeit für Gespräche im Gemeindehaus Barntrup, Obere Str. (Salat usw. werden aus den Musikgruppen gespendet)

Mittwoch 11. Februar Kirche Barntrup, Mittelstraße
18 - 20 Uhr: musizieren mit Instrumenten, Trommeln und Gesang anschließend gemeinsames Essen und Zeit für Gespräche im Gemeindehaus Barntrup, Obere Str. (Salat usw. werden aus den Musikgruppen gespendet)

Donnerstag 12. Februar Kirche Alverdissen, Schloßstraße
19 – 21 Uhr: Posaunenchöre und interessierte TeilnehmerInnen musizieren mit Justice Djamson anschließend gemeinsames Essen und Zeit für Gespräche im Gemeindehaus Alverdissen, Begaer Str. 5a (Beiträge zum Essen werden aus den Musikgruppen gespendet; evtl. gibt es lippischen Pickert)

Freitag 13. Februar Kirche Bega, Katzhagen
15-16:30 Uhr: Trommeln für Kinder 17 - 19 Uhr: Musik für/mit Jugendlichen anschließend gemeinsames Grillen und Zeit für Gespräche im Gemeindehaus Bega, Katzhagen 5

Samstag 14. Februar Kirche Bega, Katzhagen
ab 15 Uhr: Generalprobe für den Gottesdienst am Sonntag 14 Uhr Treffen aller Chorleiter der Woche zur Planung des Aufbaus ab 15 Uhr Treffen der Workshop Teilnehmer gestaffelt nach Gruppen von Montag, Dienstag, usw. (genaue Zeit wird in den Workshops bekannt gegeben)

Sonntag 15. Februar Kirche Bega, Katzhagen
9:30 Uhr Abschlussgottesdienst für die Kirchengemeinden Alverdissen, Barntrup, Bega und Sonneborn anschl. Kirchcafé Liturgie/ Predigt: Pastoren Stadermann und Keil Musik von allen Gruppen der Woche

Der Programmflyer zum Runterladen (PDF-Datei): HIER klicken

Weniger…
Bester Kaffee aus fairem Handel: Karla Gröning, Heike Löper und Anne Rechenberger (von links) wechselten sich mit anderen Helferteams bei der Besetzung des „WunderBar“-Mobils ab. Bester Kaffee aus fairem Handel: Karla Gröning, Heike Löper und Anne Rechenberger (von links) wechselten sich mit anderen Helferteams bei der Besetzung des „WunderBar“-Mobils ab.

Alles WunderBar!

Beim alljährlichen Stadtfest in Barntrup waren auch die evangelischen Kirchengemeinden wieder dabei: Sie hatten sich von dem Projekt „Credoweg“ die „WunderBar“ ausgeliehen und dieses mobile Glaubens- und Kaffee-Mobil in den Kreis der Aussteller auf der gesperrten Hauptstraße eingereiht. Begrüßt wurden die Besucher von Mitarbeitern der evangelisch-reformierten Kirchengemeinden Alverdissen, Barntrup und Sonneborn – die durch die übergreifende personelle Pfarramtsbesetzung quasi einen kleinen Gemeindeverbund bilden. Mehr…

Superintendent Michael Keil erläutert Besuchern die Kirchenjahresuhr an der WunderBar.„Wir wollen dieses neue Gemeinsame mal behutsam in kleinen Schritten versuchen“, erläuterte Superintendent Michael Keil, der sich wie alle Helfer ein signalrotes T-Shirt mit dem Aufdruck „Gemeinsam stark“ übergezogen hatte.

Am Morgen hatte Keil im vollbesetzten Festzeit einen Gottesdienst gehalten, der musikalisch von Bläsern der Posaunenchöre Alverdissen, Barntrup und Sonneborn unter der Leitung von Evelyn Wrede sowie vom Gospelchor „B-Joy!“ gestaltet wurde.

 

Foto: Superintendent Michael Keil erläutert Besuchern die Kirchenjahresuhr an der WunderBar.

Weniger…
So geht es: Demonstration der Arbeit eines Glasbläsern im Glasmuseum Bad Driburg. So geht es: Demonstration der Arbeit eines Glasbläsern im Glasmuseum Bad Driburg.

Eintauchen in alte Glasbläserkunst

Seit dem Frühjahr nennt sich der Kirchenchor der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Barntrup „Singkreis“ – ein flotter Name wird noch gesucht. Damit soll der demografischen Entwicklung in der Gemeinschaft Rechnung getragen werden: Auf dem Programm stehen nun nicht mehr das klassische vierstimmige Kirchenmusik-Repertoire, sondern zwei- und dreistimmige Lieder, die auch mal volkstümlich sein können.

Mehr…

Bevor die Sommerpause begann, unternahmen die Sängerinnen und Sänger mit Gästen eine fröhliche Busfahrt zunächst ins Glasmuseum in Bad Driburg. Hier erlebten sie eine sehr anschauliche Erläuterung des Handwerk des Glasblasens (Bild) sowie einen Einblick in die Geschichte das Glasbläserei in der Region. Denn die Entwicklung Bad Driburgs und weiter Teile des Eggegebirges ist nicht nur eng mit der Glasherstelltung, sondern vor allem mit dem Glashandel verbunden.

Mit der Entstehung der ersten Glashütten siedelten sich im 15. Jahrhundert mehrere Glashändler in Bad Driburg an. Um 1900 vereinigte der Bad Driburger Handelsverein bereits mehr als 100 Glashandelsbetriebe.

Die hergestellten Glasgüter wurden zunächst mit Kiepen, dann mit Ziegen-, Esels- und Hundekarren und später mit planbedeckten Pferdefuhrwerken auf monatelangen Reisen durch ganz Europa transportiert. Die Handelsrouten der Bad Driburger Glashändler reichten bereits damals von Dänemark bis nach Bayern sowie von den Beneluxländern bis weit nach Rußland.

Auch wenn in Bad Driburg inzwischen auch die letzte Glashütte geschlossen hat und kein Glas mehr geblasen wird: Mit den ortsansässigen Unternehmen glaskoch (LEONARDO Glas), Ritzenhoff&Breker (Flirt by R&B) und Walther Glas zählt Bad Driburg auf dem Gebiet der Glasproduktion und des Glashandels auch heute noch zu den bedeutendsten Umschlagplätzen Europas: das »Bad Driburger Glas« wird in die gesamte Welt exportiert.

Das Glasmuseum im Heinz-Koch-Haus wurde gegründet, um die jahrhundertealte Glasmachertradition Bad Driburgs zu reflektieren. Es spiegelt die Geschichte der Glasstadt Bad Driburg: Wie Glas in den Bad Driburger Glashütten gemacht wurde und wie die Glasmacher in Bad Driburg lebten und arbeiteten zeigt ein Teil des Museums. In einer Collage aus Werkzeugen, Erzähldokumenten und Bildern spiegeln sich die Erfahrungen der Glasmacher wider. Im Mittelpunkt des Museums eine Werkbank der Glasmacher, um den sich die Arbeit und das Alltagsleben der Glasmacher drehte.

Nach dem Glasmuseum zum »Herkules«

Nach dem Museumsbesuch wurde zunächst einmal in einem Waldrestaurant herrlich gespeist, bevor die Reise zum „Herkules“ nach Kassel-Wilhelmshöhe fortgesetzt wurde. Hier genossen die Barntruper die Parklandschaft am Fuße des Denkmals, die gerade an diesem Wochenende in den Stand eines Weltkulturerbedenkmals der UNESCO gehoben wurde.

Foto: Uwe Rottkamp, Text teils www.bad-driburg.com

Weniger…

Aus dem Kirchenvorstand

Folgende Themen haben den KV beschäftigt:

  • Für das Land, das zu verpachten ist, haben sich mehrere Bewerber gemeldet, Ein neuer Pächter wird das Land zum 1. 9. übernehmen.
  • Im Gemeindehaus Obere Straße gibt es nur noch 24 einheitliche Kaffeegedecke. Im Laufe der Jahre sind doch viele Teile kaputt gegangen. Jetzt soll ein neues Geschirr angeschafft werden, damit wir wieder ca. 80 Personen mit einem einheitlichen Geschirr bewirten können. Kosten ca. 2.000 Euro
  • Am Haus der Begegnung wird die Pflasterung des Weges oberhalb des Hauses und die Treppe neu gepflastert bzw. gesetzt. Die Platten und Stufen liegen nicht mehr in einem verkehrsicheren Zustand.
Über das Projekt „Lebensraum Kirchturm“ freuen sich vor der Barntruper Kirche (v. links) Simon Höft (Barntrup), Heinrich Fritzemeier (Sonneborn), Heinrich Mühlenmeier, Annegret Kehmeier (Alverdissen), Reinhard Grotius (Bösingfeld), Dr. Klaus Steinheider, Vorstand Kreisverband NABU Lippe. Übergabe der Plakette vor der Barntruper Kirche

Vier Kirchengemeinden erhalten NABU-Plakette

Mit der Plakette „Lebensraum Kirchturm“ sind vier Kirchengemeinden im lippischen Nordosten ausgezeichnet worden. Die evangelisch-reformierten Kirchengemeinden in Sonneborn, Barntrup, Alverdissen und Bösingfeld bieten in ihren Kirchtürmen Quartiere für Dohlen, Turmfalken und Fledermäuse.

Mehr…

Mit dem Projekt „Lebensraum Kirchturm“ macht der NABU auf ein Problem aufmerksam, erklärt Klaus Steinheider (Vorstand Kreisverband NABU Lippe): „Bei Kirchturmsanierungen werden Einfluglöcher und Brutnischen häufig zum Schutz gegen Tauben verschlossen. Selbst kleine Arten wie Sperling oder Hausrotschwanz stehen dann vor verschlossener Tür. Ziel des Projektes ist es, die Brutplätze für Turmfalken, Dohlen, Schleiereulen, Fledermäuse und andere Arten zu erhalten und Kirchtürme wieder als Lebensraum zu öffnen.“

Sechs Jahre nach dem Start sind mehr als 640 Kirchen in Deutschland für ihren Einsatz für den Artenschutz mit der Plakette „Lebensraum Kirchturm“ ausgezeichnet worden. Bereits 14 lippische Kirchengemeinden haben das Signet erhalten, ein Zeichen auch für die gute Zusammenarbeit mit dem NABU.

Heinrich Mühlenmeier, Umweltbeauftragter der Lippischen Landeskirche: „Nach einer Umfrage in den Kirchengemeinden bieten fast 50 Prozent der evangelischen Kirchen in Lippe Nistmöglichkeiten für Dohlen, Turmfalken, Schleiereulen sowie weitere Vögel und Arten an. Dort finden sie ausreichend Raum zum Brüten, ohne dass sie ins Innere der Kirchtürme gelangen. Zusätzlich finden sich in und an weiteren Kirchen Unterschlupfmöglichkeiten für Fledermäuse.“
Weitere Informationen auf www.lippische-landeskirche.de oder auf
www.nabu.de.

Weniger…

Online-Vorverkauf

Für das Kirchenkabarett mit Ulrike Böhmer am 10. November in der Barntruper Kirche: HIER klicken!

Rundbrief bestellen

Alle aktuellen Informationen rund um unsere Gemeinde kostenlos per E-Mail: Tragen Sie sich in unsere Rundbrief-Liste ein. Ihre Daten verlassen unseren Server nicht und werden nicht an Dritte weitergegeben!  Hier geht es...

...zur Anmeldung